Das Funktionsprinzip der großen Inselstromversorgung

 

Diese Form der solaren Stromversorgung wird überwiegend bei größeren Alphütten und bei bewirtschafteten Hütten sowie bei Wohnhäusern weitab des Stromnetzes eingesetzt. Es erlaubt eine komfortable Stromversorgung mit der Qualität eines herkömmlichen Stromnetzes.

Die Solarmodule speisen den solaren Gleichstrom (12V / 24V / 48V) über einen Laderegler in eine Stationärbatterie ein. Der Laderegler sorgt für eine schonende Ladung des Batteriesatzes. Die Verbraucher werden über einen speziellen Wechselrichter der die Gleichspannung der Batterie in eine übliche 230V Wechselspannung umwandelt versorgt. Es können alle herkömmlichen Elektrogeräte verwendet werden. Dieser Komfort wird nur durch die maximale Leistungsabgabe des Wechselrichter’s sowie durch die Batteriekapazität und den Ladezustand begrenzt.

Diese Anlagen können mit verschiedensten Stromquellen, wie Windkraft, Wasserkraft oder Dieselstromerzeuger ergänzt werden um die Versorgungssicherheit speziell im Winter zu vergrößern.

Das Funktionsprinzip der kleinen Inselstromversorgung

 

Diese Form der solaren Stromversorgung wird vom Gartenhaus bis zur größeren Hütte angewendet. Es erlaubt eine zuverlässige Versorgung der Stromverbraucher (vor allem Beleuchtung) bei minimalem technischen und finanziellem Aufwand.

Die Solarmodule speisen den solaren Gleichstrom (12V oder 24V) über einen Laderegler in eine Solarbatterie ein. Der Laderegler sorgt für eine schonende Batterieladung und schützt die Batterie vor schädlicher Tiefentladung durch die Verbarucher. Bei Bedarf wird dann ein Verbraucher von dem in der Batterie gelagerten Solarstrom versorgt. Dies kann eine Beleuchtung, ein Radio oder eventuell auch ein Kühlgerät sein.

Anlage dieser Bauform werden auch zur Beleuchtung von Bushaltestellen, zur Stromversorgung von Parkscheinautomaten und anderen technischen Meß- und Regelstationen eingesetzt.